Verlagsprogramm

Neuerscheinungen und Titel in Vorbereitung

 

Neuerscheinung:

Alain Daniélou,
Shiva und Dionysos.

Die Religion der Natur und des Eros

in Vorbereitung:

Rolf Kühn,
Leben als Präsenz und Immanenz.

Hinführung zu Grundfragen der Phänomenologie

in Vorbereitung:

Die Philosophie, die Zeit und der Andere.

Untersuchungen zu Emmanuel Lévinas' Frühwerk "Die Zeit und der Andere"

Cornel West
Über Religion, Rassismus und Demokratie

Robert Müller,
Ressentiment.

Wiege des Populismus

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz,
Spielräume.

Zwischen Natur, Kultur und Religion: der Mensch

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Titel des aktuellen Verlagsprogramms in chronologischer Reihenfolge

 

Rolf Kühn

Leben als Präsenz und Immanenz

Hinführung zu Grundfragen der Phänomenologie

ISBN: 978-3-943897-63-0
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 300 S.
Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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Alles von uns Erlebte vollzieht sich in einer Präsenz, die als mit sich selbst identische Anwesenheit eine Immanenz voraussetzt. Löst man sich von den Vorgaben der klassischen Ontologie und Phänomenologie, dann stehen nicht mehr Transzendenz, Intentionalität und Differenz im Vordergrund der Analyse des Erscheinens, sondern ein originäres Leben. Letzteres ist mit seiner ständigen Selbstpräsenz als immanenter Selbstgegebenheit eins, um jegliches Phänomen zu ermöglichen. Dies wird an Denkern wie Descartes, Maine de Biran, Hegel, Husserl, Heidegger, Sartre, Henry, Derrida und Marion verdeutlicht. Da diese jeweils die Selbstradikalisierungen der Phänomenologie weitergetrieben haben, bietet ihre methodische wie inhaltliche Diskussion zugleich eine Hinführung zu Grundfragen der Phänomenologie bis in die Gegenwart hinein.

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Alain Daniélou

Shiva und Dionysos

Die Religion der Natur und des Eros

ISBN: 978-3-943897-61-6
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 342 S.
Preis: 34,90 Eur (D) mit MWSt.

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Shiva und Dionysos ist ein Appell des Autors, Alain Daniélou (1907-1994), auf die Wiedererlangung eines Verhältnisses zwischen Mensch und Natur unter dem Maßstab einer radikalen Änderung der dominanten Welteinstellung wie sie die westliche Moderne prägt.
Daniélou bringt seine langjährige Erfahrung im traditionellen Indien und seine leidenschaftliche Beschäftigung mit antiken Kulturen und ihren prähistorischen Vorstufen für den Aufbau einer konkreten Philosophie der Lebensbejahung zur Geltung. Dadurch wird die heilige Macht der Natur und ihre Verbindung zum Eros als der Urkraft des Lebens wieder ins Zentrum gerückt und der Mensch in einen breiteren Zusammenhang von Lebensformen (Göttern und Naturgeistern, Mit-Menschen, Tieren und Pflanzen) integriert.
Shiva und Dionysos beinhaltet nicht nur eine Rekonstruktion der Vergangenheit anhand der Analyse von antiken Religionen. Alain Daniélou stellt ein Programm für die Zukunft dar, nämlich den Entwurf eines neuen Humanismus, in dem der Mensch zunächst auf seine absolute Machtposition innerhalb der manifesten Ordnung der Wirklichkeit verzichtet, um sich wieder als solidarischen Teil eines lebendigen Ganzen zu erfahren.
Nur durch den Verzicht auf einen Dominanztrieb, der ökologische und ethnische Verwüstungen verursacht, und den Mut zur Wiedererlangung einer Weisheitsform, die in den archaischen Traditionen der Menschheit in Form einer „Religion der Natur und des Eros“ beinhaltet ist, kann die Würde der Welt aus Daniélous Sicht zurück gewonnen werden.

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Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Spielräume

Zwischen Natur, Kultur und Religion: der Mensch

ISBN: 978-3-943897-56-2
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 236 S.
Preis: 24,90 Eur (D) mit MWSt.

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Nach einem Bonmot Chestertons sind „sämtliche Wissenschaften erhabene Detektivgeschichten“. Spurensicherung, Kombinationsgabe und Finderglück bestimmen das Ergebnis.
Eine der großen Detektivgeschichten ist die Erforschung des Menschen. Die vorliegenden Versuche bieten ein vielfarbiges Kaleidoskop: Eingekreist wird der Spielraum des Menschlichen in großer oder volkstümlicher Literatur, in klassischer, aber auch skeptischer Philosophie, in biblischer Durchdringungskraft. Es macht Freude, sich in den Strudel von Fragen hineinzuwerfen. Ebenso ist es Freude, ein Ufer zu erreichen – und von diesem Ufer aus kann immer weitergedacht werden.

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Gerechtigkeit

Cornel West. Über Religion, Rassismus und Demokratie

herausgegeben von Ana Honnacker und Ronja Heymann

ISBN: 978-3-943897-58-6
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 56 S. in Fadenheftung, mit 15 Photographien von P. Kühfuss
Preis: 9,90 Eur (D) mit MWSt.

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Der US-Amerikaner Cornel West ist ebenso sehr Philosoph wie Aktivist, Universitätsprofessor wie öffentlicher Intellektueller. Daraus ergibt sich seine Offenheit für Gesprächssituationen auch außerhalb des üblichen akademischen Kontexts: In diesem Gesprächsband stellt sich Cornel West den vielfältigen Fragen von Schülerinnen und Schülern – wie z.B. „Ist irgendjemand in der Lage sich gerecht zu verhalten?“ oder „Ist es möglich, Rassismus vollständig zu beseitigen?“ Ausgehend von ihnen spricht er über gesellschaftliche Ungerechtigkeiten, über Rassismus, Armut und Demokratiedefizite, aber auch über Musik, Freude und Liebe.

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Welche Technik?

Herausgegeben von Birgit Recki

Neuerscheinung (7/2020)
ISBN: 978-3-943897-55-5
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 82 S. - 21,0 x 13,5 cm
Preis: 9,90 Eur (D) mit MWSt.

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Wo es darum geht, Chancen und Risiken für die Zukunft der Menschheit auszuloten, da gehört die Frage nach der Technik unerlässlich in das Pensum des zeitgenössischen Problembewusstseins. In der modernen Welt gehen wir mit hochentwickelten technischen Erfindungen um, die uns quasi „natürlich“ geworden sind – und finden uns zugleich mit Technologien konfrontiert, die in den Augen vieler den Bruch zwischen Mensch und Natur markieren. In den Technikdiskursen, auch in den utopischen Fiktionen, mit denen die Unterhaltungsmedien die Sehnsucht nach dem Abenteuer mit dem nicht ganz Anderen bedienen, wird dagegen eine (post)humane Technik beschworen, die den Menschen nicht nur vor den Gewalten der Natur schützt, sondern neue Potentiale entbindet und ungeahnte Freiheitsräume schafft, in denen er mehr und mehr sich selbst verwirklichen könne. In solchen Motiven sind nicht nur die Möglichkeiten der Digitalisierung thematisch, sondern auch die Chancen, die die Entwicklung künstlicher Intelligenzen mit sich bringen könnte. Doch sind es gerade auch diese Technologien, die immer mehr Menschen mit Sorge erfüllen. Im Dilemma zwischen Furcht und Hoffnung, das den Technikdiskurs der letzten Jahrzehnte prägt, mag der Ausweg in der Einsicht liegen, dass die Frage nach der Technik wesentlich eine Frage nach der „richtigen“ Technik sei: Welche Technik?
Der Band dokumentiert den Wettbewerb, den das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover 2019 unter dieser Frage ausgeschrieben hat: Drei preisgekrönte Essays und die Laudatio auf diese Beiträge, die jeder in seiner Art zu überzeugen wussten: durch souveräne Kenntnis zum Sachstand der technologischen Entwicklung, durch Problembewusstsein und differenzierte Kritik – und dadurch, dass sie sich kundig und urteilssicher auf der Höhe der philosophischen und interdisziplinär relevanten Debatten bewegen.

Inhalt: Vorwort / Birgit Recki: Welche Technik? Laudatio / Michael Klenk & Martin Sand: Prometheus’ Legacy. Responsibility and Technology / Bengt Früchtenicht: Wie ersetzbar ist der Mensch? Zu den Grenzen der Technik / Felix Maschewski & Anna-Verena Nosthoff: Über die Unfestgelegtheit des Menschen im Zeitalter seiner Profilierung. Überlegungen zur Frage: Welche Technik? / Informationen zu den Preisträger*innen / Das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover

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Panja Lange

Christus als Künstler

Oscar Wilde, Fjodor Dostojewski und Friedrich Nietzsche im Gespräch

1. Auflage (6/2020)
ISBN: 978-3-943897-51-7
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 270 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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In einer "mitreißend geschriebenen Kunstphilosophie, die im Laufe ihrer Entfaltung selbst eine gewisse Drift zur Kunst bekommt“ (Christoph Türcke), befragt die Autorin die Christusbilder im Werk von Wilde, Dostojewskij und Nietzsche. Sie stellt deren künstlerische Identifikationen mit und (Selbst-)Stilisierungen als Christus dar und bringt diese auf eine sehr persönliche Weise miteinander in ein "lebhaft flackerndes Gespräch" (Heinrich Detering).
Im Zentrum dieser Lese-Abenteuer steht künstlerische Subjektivität, die (sich be-) fragt, liest, räsoniert und sich positioniert. Was ist ein Künstler? Was bin ich? Radikal subjektiv fragt die Autorin als Künstlerin nach wesentlichen Bestimmungen der eigenen künstlerischen Existenz. Ausgangspunkt ist dabei die spezifische Notsituation der Künstlerpersönlichkeit: Deren existentielles Ringen und ihre Suche nach dem die Not Wendenden versteht die Autorin als paradigmatisch für die allgemeine conditio humana in der Moderne.
Christus als Künstler ist aufgespannt zwischen Extremen. Der Künstler als Christus stellt die Verbindung zwischen auseinander strebenden Bewegungsrichtungen dar.
Der Gekreuzigte ist derjenige, der im Scheitern siegen will.
Die Autorin legt auf faszinierende Weise dar, warum auch dem Künstler kein anderer Weg zum Erfolg offensteht, warum künstlerisches Schaffen sich konstitutiv als ein Scheitern ereignet. Kunst bleibt immer unvollendet. Das vollendete Kunstwerk wäre hingegen magischer Sprechakt, der Erlösung herzustellen vermag.
Kunst zielt auf utopos, Paradies, Versöhnung, auf eine Überwindung der Kluft. Sie kann das, was sie sich vornimmt, niemals erreichen. Wo sie sich aber weniger vornimmt, ist sie nicht mehr Kunst.

Panja Lange, Jg. 1979, ist bildende Künstlerin. 2018 promovierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig in Philosophie. Sie lebt und schreibt in Dresden.

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Karen Koschnick

Totenstätte. Städteleben

ISBN: 978-3-943897-49-4
1. Auflage 2019
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 36 S. - 26,5 x 16,25 cm;
mit einer individuellen, im Siebdruck von der Künstlerin und Autorin handgefertigten Banderole
Preis: 9,90 Eur (D) mit MWSt.

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Die "Metropole" charakterisiert den Lebens- und seit langem idealisierten Zukunftsraum des Menschen schlechthin. Die "Nekropole" dagegen als eine Stadt der Toten verweist in ihrem lateinischen Wortstamm zurück auf die polis – die "Stadt".
Ausgehend vom Thema Friedhof, mit dem ich mich seit vielen Jahren intensiv beschäftige, habe ich eine sehr enge Verbindung zwischen der Struktur der Stadt und der des Friedhofes wahrgenommen. Im Rahmen meines Promotionsprojektes habe ich diese einerseits in einem wissenschaftlichen Zugriff analysiert und andererseits künstlerisch ausgelotet.
Der Fokus der Untersuchungen erstreckt sich dabei auf das letzte Drittel des 19. und das beginnende 20. Jahrhundert. Der vorliegende Katalog zeichnet das Resultat der künstlerischen Auseinandersetzung nach. Er zeigt die Summe von Streifzügen der Künstlerin über drei Friedhöfe: den Jüdischen Friedhof Weißensee in Berlin, den Urnenhain in Dresden-Tolkewitz und den Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Trotz ihrer Verschiedenheit besitzen diese Totenstädte eine grundlegende Gemeinsamkeit: ihre Straßenzüge sind gesäumt von ewigen beziehungsweise temporären Wohnstätten, ähnlich wie die Häuser einer richtigen Stadt.
Die folgenden Fragen waren für die Analysen und künstlerischen Annäherungen zentral: Worauf beruht die genannte Gemeinsamkeit zwischen Friedhof und Stadt und weshalb erschafft sich der Mensch immer wieder ähnliche Raumstrukturen? Wie weit geht die Konvergenz zwischen beiden und wo eröffnen sich Grenzräume? Die räumlichen Ordnungsmuster erschafft sich der Mensch, um sich seine hiesige Welt nach seinen Bedürfnissen einzurichten. Diese Prinzipien prägen jedoch ebenso seine Vorstellung von der jenseitigen Welt. Basierend auf gesellschaftlichen Faktoren verändern sich die Raumstrukturen, zeigen sich in transzendenten Zwischenzonen zwischen Leben und Tod, deren Ausdruck sich auf dem Friedhof wiederfindet.
Das künstlerische Werk bringt im Hinblick auf die Nekropole zum Ausdruck, dass Sichtbares und Unsichtbares sich nicht gegenseitig ausschließen, sondern zwei mögliche vor allem zwei reale, gegenwärtige Zustände eines Raumes sind.

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Rolf Kühn

Leere und Aufmerksamkeit

Studien zum Offenbarungsdenken Simone Weils

2. Auflage (11/2019)
ISBN: 978-3-943897-50-0
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 304 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.
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Ein Plädoyer für die Aktualität Simone Weils und eine innovative Interpretation ihres Denkens als gewichtige Inspiration für eine radikalisierte Religionsphilosophie, für eine zu erneuernde spirituelle Kultur und für die phänomenologische Gegenwartsdiskussion.
Der Nachweis einer bislang kaum berücksichtigten ur-phänomenologischen Perspektive in ihrem Denken und die Freilegung einer wahrhaft universalen Spiritualität wie Offenbarung des „Fleisches“.
Eine deutsche Übersetzung des späten Textes von Simone Weil, „Theorie der Sakramente“ (1943), ergänzt die Studien.

Reine, übernatürliche Aufmerksamkeit, d.h. Vorstellungskraft und Rezeptivität ohne individuell verfälschendes Begehren, die Liebe zu einer De-kreation werden lässt, ermöglicht über die sich als Verlangen und Erwartung des rein übernatürlich Guten einstellende „Leere“,  Gott in seiner welthaften Abwesenheit als präsent zu denken. Solch heilsame Erwartung ist Passibilität des Denkens im Vollzug.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

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Robert Müller

Ressentiment

Wiege des Populismus

ISBN: 978-3-943897-47-0
1. Auflage 2019
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 164 S. - 29,7 x21,0 cm
Preis: 19,90 Eur (D) mit MWSt.
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Das Ressentiment eignet demjenigen, dem die eigene Identität sowie der Wert derselben zutiefst fragwürdig geworden ist und der aufgrund fortwährend scheiternder Selbstbehauptung an einem zutiefst beschädigten Selbstverhältnis leidet.
Es äußert sich im verzweifelten wie fehlgeleiteten Versuch, Ohnmacht in Macht und Selbstzweifel in Selbstgewissheit zu verkehren – auf Kosten des ‚Anderen‘, der aufgrund der eigenen Schwäche gar nicht mehr anders denn als Bedrohung wahrgenommen werden kann. Die Feindbildkonstruktion ist daher die zentrale Funktion des Ressentiments, die Freund/Feind-Logik das zentrale Prinzip einer vom Ressentiment versehrten Gesellschaft.
Das Ressentiment ist eine Denk- und Gefühlsstruktur, die prädestiniert dafür scheint, von Populisten als Machttechnik instrumentalisiert zu werden.
Darum ist die Auseinandersetzung mit ihm – gerade in Anbetracht der teils dramatischen Erfolge des politischen Populismus – für die in die Defensive geratende Demokratie so eminent wichtig.

„Wer die Spaltungstendenzen in der Gegenwart verstehen will, muss sich mit dem Ressentiment befassen.
Der Essay analysiert nicht nur scharfsinnig diesen Affekt, er legt auch die Mechanismen einer Politik offen, die sich des Ressentiments als Machtinstrument bedient.
Ein wichtiger Beitrag zu einer kritischen Theorie der Gegenwart.“
Prof. Dr. Jürgen Manemann (Forschungsinstitut für Philosophie Hannover)

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Rainer A. Riepl

Kreatives Tun

und seine Ermöglichung durch das absolute LEBEN

ISBN: 978-3-943897-46-3
1. Auflage 2019
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 148 S. - 29,7 x21,0 cm
mit 10 Abbildungen des Autors/Künstlers
Preis: 29,08 Eur (D) mit MWSt.

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Auf der Grundlage eigener Erfahrungen im künstlerisch kreativen Tun geht der Autor der Frage nach, aus welcher Quelle sich eigentlich ein schöpferischer Prozess speist:
Ist es das Bewusstsein, das allein fähig ist, ein künstlerisch relevantes und zugleich einmalig persönliches Werk zu ‚konstruieren‘?
Oder ist dieses Bewusstsein im praktischen Vollzug der Diener eines ganz anderen Anspruches, der aus einer viel tieferen Bewegtheit durch das LEBEN aufsteigt und zur Gestaltwerdung drängt; durch das LEBEN, das alles, also auch unser gesamtes Wollen und Tun erst ermöglicht?
Diese Gestaltwerdung ist als Vollzug zuinnerst verbunden mit einem Empfinden-Können, das vor allem im kreativen Bereich eine besondere Weise aufmerksamen Hinhorchens voraussetzt, welche Inhalte des eigenen schöpferischen Potentiales hier und jetzt Gestalt werden wollen.
Verschiedene Aspekte kreativer Arbeit und die subjektiv-persönlichen künstlerischen Sichtweisen, die im eigenen kreativen Tun zum Tragen kommen, runden den Text ab.
Ausgewählte Bildbeispiele des Autors und Künstlers aus Malerei und Grafik tragen zur Veranschaulichung des Dargestellten bei.

Verfasser: Rainer A. RIEPL
geb. 1946 in Linz /Donau, Österreich
Studium an der Akademie der Bildenden Künste Wien.
Viele Jahre als Kunsterzieher tätig.
Zur Zeit freischaffender Künstler in Ried im Innkreis, O&Ouuml;., Österreich
www.atelier-riepl.at

 

Traces of togetherness
/ Spuren des Miteinanders

Citizen journalism in the South Caucasus and Russia

ISBN: 978-3-943897-44-9
1. Auflage 2019
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 100 S. - 29,7 x21,0 cm
Preis: 9,90 Eur (D) mit MWSt.

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Foreigners, almost everywhere –
Not better, not worse. Just different.

Im Sommer 2018 begaben sich am Ufer der Wolga im russischen Städtchen Uljanowsk während eines Workshops, Neugierige aus Armenien und Aserbaidschan gemeinsam mit russischen Gleichgesinnten auf die Suche nach dem Eigenen im Fremden, nach Spuren der eigenen Kultur und der eigenen Geschichte in Kultur, Alltag und Geschichte der jeweils anderen. Das ist seit Jahrzehnten und auch noch heute keine Selbstverständlichkeit.
Die immer noch schwelenden politischen und territorialen Konflikte um Berg-Karabach, Abchasien oder um den Russisch-Georgischen Krieg von 2008 in und zwischen den Kaukasusländern und Russland erschweren es den Menschen dieser Regionen offen und unvoreingenommen aufeinander zuzugehen. Oft gehen diese Auseinandersetzungen mit einer tendenziös-parteiischen Medienberichterstattung und Zensur oder mit verschiedensten bürokratischen Repressalien wie auch der Anwendung von körperlicher Gewalt einher. Das Bild „der Anderen“ wird oft maßgeblich durch offizielle Darstellungen und mediale Beeinflussungen bestimmt, wie beispielsweise in Russland oder Aserbaidschan, wo die Medienlandschaft zunehmend eingeschränkt wird. Eine Folge der durch diese Konflikte provozierten bürokratischen Hürden bekamen die Workshop-Teilnehmer aus Georgien zu spüren: Sie konnten an dem Workshop nicht teilnehmen, da sie nicht rechtzeitig Visa für Russland bekamen. Die Visapflicht für Georgier wurde in der Folge des russisch-georgischen Krieges eingeführt.
Dabei gibt es durchaus viele positive Anknüpfungspunkte an eine gemeinsam gelebte Vergangenheit, wie beispielsweise den Park der Völkerfreundschaft in Uljanowsk: Angelegt in den 1970er Jahren, ist er ein Symbol des gleichberechtigten Miteinanders und der Vielfalt der Sowjetrepubliken. Jedes Land konnte sich den anderen in einem eigenen Territorium am Wolgaufer mit Skulpturen, Pavillons oder landestypischer Flora präsentieren. So bot sich der Park ideal als Ausgangspunkt unserer Spurensuche vom Eigenen zum Anderen oder vielleicht besser im Anderen an. Gemeinsam und teilweise in gemischten Teams erkundeten die Workshop-Teilnehmer die Stadt, ihre Menschen und ihre Geschichten und gruben Geschichten ihrer eigenen Regionen aus. Dies passierte nicht immer konfliktfrei, aber immer mit Respekt vor seinem Gegenüber und immer in einer respektvollen Sprache. Die kaukasischen Teilnehmer recherchierten vor ihrem Aufenthalt an der Wolga Spuren russischer Kultur und Geschichte im Kaukasus und präsentierten diese gewissermaßen als Gesprächsangebot für die Uljanowsker Stadtgesellschaft.
Die Publikation präsentiert eine – nach den beteiligten Ländern geordnete – Auswahl bürgerjournalistischer Beiträge der Teilnehmer des Projektes „Traces of Togetherness“ und von Einsendungen, die im Rahmen eines anschließenden Onlinewettbewerbes zum selben Thema eingereicht wurden. Den bürgerjournalistischen „Fundstücken“ wurden dabei jeweils Beschreibungen zur Situation des Bürgerjournalismus in den beteiligten Ländern vorangestellt, in denen länderspezifisch der aktuelle Status, die Entwicklungspotentiale und Schwierigkeiten des Bürgerjournalismus thematisiert wurden.
Im Sinne des Gesamtprojektes möchte auch das Magazin helfen, Vorurteile und Ängste abzubauen und auf die Spuren des Miteinanders neugierig zu machen. Oder wie es eine Teilnehmerin des Story-Wettbewerbs formulierte: Die Anderen sind genau wie wir – „Not better, not worse. Just different.“ Es kommt immer nur auf die Perspektive an.
Das Projekt wurde durch die finanzielle Unterstützung des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland ermöglicht, wofür wir uns hiermit herzlich bedanken möchten.

 

Rolf Kühn

Alles, was leiden kann

Zur Ursprungseinheit von Freude und Leid

ISBN: 978-3-943897-45-6
1. Auflage 2019
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 338 S. - 21,0 x 14,8 cm
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Wenn Freude und Leid nicht kontingent als Teilaspekte des Erscheinens auftreten, sondern an dessen ursprünglicher Phänomenalisierung im Sinne transzendentaler Lebendigkeit selbst teilhaben, dann ist damit die berechtigte Möglichkeit gegeben, sie in allen Manifestationsweisen unseres leiblich bestimmten Lebens zu befragen.
Methodisch ergibt sich daraus das Durchschreiten von gegenseitig sich ergänzenden Disziplinen, die von außen gesehen weit auseinander zu liegen scheinen - nämlich Naturphilosophie, Ästhetik, Ökonomie, Psychoanalyse und postmoderne Dekonstruktion.
Wenn wir sie allerdings radikalphänomenologisch unter der Leitfrage eines Pathos oder der Passibilität zusammenführen, die sich qua Affekt oder Leiblichkeit in jedem Phänomen offenbaren, dann gehören Freude/Leid zu einer immanenten Ursprungseinheit, welcher die folgenden Kapitel in ihrer scheinbaren thematischen Heterogenität gewidmet sind.
Auf den Leser wartet mithin ein Sich-Durchdringen-Lassen von rein phänomenologischen Erscheinensbedingungen, welchen die ständige Selbstgegebenheit von Freude/Leid in all unserem Empfinden selbst entspricht.
Dass daraus eine neue subjektive wie kulturelle Aufmerksamkeit für alle singulär-gemeinschaftlichen Vollzüge erwachsen kann, ist eine begründete Hoffnung, aber keine geschichtliche Garantie für eine andere Zukunft, die dennoch als Herausforderung für alle Individuen heute bereits mit ihrer kaum zu leugnenden Aktualität ansteht.

Der Titel "Alles, was leiden kann" besitzt eine dreifache Bedeutung. Er bezeichnet zunächst die grundlegende Tatsache, dass alles, was als "Natur" zu empfinden vermag, dem Pathos unterworfen ist. Daraus ergibt sich ontologisch wie existentiell, dass sich solch originäres Leidenkönnen in allen Vollzügen unseres Lebens - zusammen mit der Freude - einstellen kann. Mit anderen Worten in Arbeit, Eros und Psyche, welche als "Elementarerprobungen" unseres Lebens die beiden Hauptteile dieser Untersuchung bilden.
Aber die radikalphänomenologische Sichtweise kann drittens darüber hinaus herausarbeiten, dass das absolute Leben selbst in seinem originären Selbsterscheinen ein "Sich-Erleiden" beinhaltet, welches mit seinem "Sich-Erfreuen" im Sinne von immanent konstitutivem Sich-Geben/Sich-Empfangen eine abgründige Einheit bildet.
Gegenüber den tiefenpsychologischen Analysen im II. Teil blieb daher zu verdeutlichen, dass selbst in "Verdrängung" und "Kastration" dieses originäre "Leid" des Lebens als "Passibilität" nicht vernachlässigt werden kann, weil es die Potenzialität jeglicher inneren Verwandlungsmacht als solcher bildet.

Rolf Kuühn (geb. 1944), Dr. phil. Paris-Sorbonne, philos. Habil. Univ. Wien; Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve; Leiter der "Forschungsstelle für jüngere franzäsische Religionsphilosophie" sowie des „Forschungskreises Lebensphänomenologie“ an der Universität Freiburg i. Br.; Lehrausbilder und Supervisor in Existenzanalyse (Association des Logothérapeutes Francophones - ALF). Publikationen https://www.theol.uni-freiburg.de.

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Inken Tegtmeyer

Wissenschaft als Gabentausch?

Gabentheoretische Interpretationen wissenschaftlicher Praxis

ISBN: 978-3-943897-42-5
1. Auflage 2019
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 162 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 19,90 Eur (D) mit MWSt.

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Wir sind es gewohnt, unser soziales Handeln und unsere Motivationen in Anlehnung an ökonomische Modelle zu verstehen. Nicht ohne Grund wird in vielen Bereichen über Tendenzen der ‚Ökonomisierung‘ diskutiert. Dieser Essay geht der Frage nach, welche Alternativen uns zur Verfügung stehen, jenseits wirtschaftlicher Logik über unsere Formen sozialen Austauschs nachzudenken. Entwickelt wird dafür eine Heuristik, die sich mit Unterscheidungen aus verschiedenen gabentheoretischen Überlegungen auseinandersetzt und daran anknüpfend ein vielfältiges Spektrum von Denkmöglichkeiten ausbreitet. Welche Einsichten sich mit Hilfe dieser Heuristik gewinnen lassen, wird im Essay exemplarisch an zwei wissenschaftlichen Praxiszusammenhängen ausprobiert: Wissenschaftliche Vortrags- und wissenschaftliche Textpraxis werden daraufhin befragt, wie wir sie verstehen, wenn wir sie beispielsweise als Gabentausch oder aber als Formen der Partizipation interpretieren:
Wie verändern sich die Deutungen, wenn wir unterschiedliche Transaktionsformen als Interpretationsgrundlage wählen?
Was macht es mit uns und unserer Haltung anderen gegenüber, wenn wir die Transaktionsgegenstände als Spenden, Opfergaben oder Geschenke verstehen?

Dieser Essay will mit seinen Erkundungen der Vielfalt menschlicher Transaktionsmöglichkeiten dazu einladen, neu und aus anderen Perspektiven nicht nur über wissenschaftliche Praxis nachzudenken.

Dr. phil. Inken Tegtmeyer hat 2016–2017 am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim das von der VolkswagenStiftung geförderte Forschungsprojekt „Wissenschaft als Gabentausch? Gabentheoretische Interpretationen wissenschaftlicher Praxis“ durchgeführt. Seit 2011 arbeitet sie freiberuflich als Lektorin und konzipiert Evaluationen für Projekte im Bereich der Kulturellen Bildung (www.akademische-kulturtechniken.de). Forschungsschwerpunkte: Hermeneutik, Gabentheorien, Wissenschaftsreflexionen, Kulturelle Bildung.

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Peter Klein

Der Gegensatz im Kreis und das Spiel der Lebensmöglichkeiten

ISBN: 978-3-943897-43-2
1. Auflage 2018
Einband: Paperback mit Klappen, Lesebändchen und Fadenheftung; Seiten/Umfang: 252 S. - 21,0 x 14,1 cm
Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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Wer bin ich? Wer bist du? Was treibt mich? Was soll ich? Was ist mir wichtig?
Diese oder ähnliche Fragen stellen sich bereits Kinder und es sind zugleich auch die Fragen, welche die bedeutendsten Denker Zeit ihres Lebens umgetrieben haben. Bei diesen allgemeinsten Sinn- und Lebensfragen handelt es sich nicht um Sachfragen, auf die es eine sachliche Antwort gibt, sondern vielmehr um die Fragen, welche das eigene Selbst- und Weltverständnis oder das Verhältnis zu den Mitmenschen betreffen.

Im Horizont dieser Lebensfragen und ihrer Beantwortung fragt der vorliegende Essay nach Möglichkeiten zur Orientierung: Woran können wir uns im Leben orientieren? Inwiefern erweist sich der Gegensatz als ein fundamentales Strukturelement des Lebens? Und könnte uns daher der aufmerksame Blick auf den Gegensatz, wie er uns konkret im Leben begegnet, Anhaltspunkte zur gesuchten Orientierung geben?

Die Suche nach allgemein gültigen Leitlinien und Kategorien führt, wie alle Fragen grundsätzlicher Art, unweigerlich auch in das Gebiet der Philosophie. Hier stößt der Autor v.a. auf zwei Motive, die sich als besonders aufschlussreich und weiterführend erwiesen haben: Der „Gegensatz“ und die „Schichtung“. Es sind fundamentale Kategorien, die sich dem fragenden Blick auf die Welt und auf das Leben unwillkürlich als Strukturmerkmale anbieten.

Ausgehend von diesem orientierenden, wegweisenden Befund macht der Autor die Bedeutung und den fundamentalen Stellenwert deutlich, den die Kategorien des Gegensatzes und der Schichtung in philosophischen und weltanschaulichen Gedankensystemen haben. V.a. zwei Autoren, die Maßgebliches zum Thema des Gegensatzes und der Schichtung beigetragen haben, werden dabei betrachtet: der Theologe und Religionsphilosoph Romano Guardini, dessen philosophisches Hauptwerk vom Gegensatz handelt, und Nicolai Hartmann, der den Aufbau der realen Welt aus kritisch-realistischer Sicht als Schichtensystem beschreibt.

Aus der Verbindung der Motive des Gegensatzes und der Schichtung ergeben sich eine Anzahl von Schwerpunkten und aus ihrer Verknüpfung ein Orientierungsschema, das der Autor als KALEIDOSKOP bezeichnet und in einer systematischen Zusammenstellung von 120 Paragraphen darstellt. Es handelt sich dabei um ein Mosaik von „Lebensmöglichkeiten“, das nicht als ein endgültiges Gedankensystem, sondern viel eher als eine Versuchsanordnung zu verstehen ist, die sich im Prinzip ändern, weiterentwickeln sowie ausbauen und mit der sich auch ein ganz praktischer Umgang pflegen lässt.

Peter Klein, geboren 1953 in Rumänien, Kunststudium in Bukarest und München, Studium für das künstlerische Lehramt am Gymnasium, Theatermaler und Theaterplastiker am Stadttheater Bern, div. Lehrtätigkeiten. Der Autor lebt als freier Kunstschaffender in Ernen, Schweiz.
Peter Klein veröffentlichte im Jahr 2000 den Bilderstern, ein Buch mit 120 Bildkarten, und 2004 das KALEIDOSKOP im Genius Verlag.
Einzelausstellungen in Brig, St.Gallen, Bern, Augsburg, Darmstadt, München.
www.peterklein.ch

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Rolf Kühn

Lebensmystik

Ursprüngliche Erfahrungseinheit von Religion und Ethik im Spiegel "philosophischer Mystik"

Radikalphänomenologische Studien zu Religion und Ethik, Band 3

ISBN: 978-3-943897-39-5
1. Auflage 2018
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 344; S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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Durch die Darstellung von Denkern, die der Mystik innerhalb der Frage originären Lebens mit der entsprechenden Weltreduktion verpflichtet sind, wird die strukturelle Einheit von Leben und Mystik bestimmt.
Lebensmystik erweist sich so als identisch mit dem Ur-Affektiven jeder Erprobung selbst, die mit der rein phänomenologischen Wirklichkeit des Lebens in jeder Praxis prinzipiell in eins fällt.
Lebensmystik erweist sich dergestalt als der innerste Kern menschlicher Akt-Erfahrung noch diesseits von Begriff, Sein und Sprache, wodurch sich eine grundlegende Übereinstimmung in den behandelten Texten von Johannes, Meister Eckhart, Spinoza, Fichte, Bergson, Heidegger, Henry, Derrida, Marion und Lacan ergibt.
Ein Ausblick über „Ästhetik und Lebensmystik“ beschließt die Untersuchung, um auch auf kulturelle Implikationen der Gesamtanalyse hinzuweisen.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

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Michael Stahl

Das Schöne und die Politik

Für eine andere Moderne

ISBN: 978-3-943897-40-1
1. Auflage 2018
Einband: Hardcover mit Fadenheftung und Lesebändchen; Seiten/Umfang: 288 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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Jenseits von Links und Rechts – das Romantische neu denken!
Ökonomismus und Konsumismus – Bedrohung und Mangel von persönlicher Freiheit und Verantwortung – Zerstörung des Schönen in unserer Lebenswelt: Diese Signaturen der Gegenwart dementieren das Versprechen, mit dem die Moderne vor 200 Jahren ihren Siegeszug antrat. Aus ihren heute immer sichtbarer werdenden Sackgassen finden wir nur heraus, so Stahls These, durch ein umfassend neues Denken.
Es bricht mit der Hybris der Moderne, historisch einzigartig und nicht hintergehbar zu sein, und öffnet sich den Quellen des europäischen Geistes seit 2500 Jahren. Deshalb verbindet Stahl seine zeitkritische Diagnose mit historischen Fallstudien, in denen die Osmose von Politik und Kulturschönem aufscheint. Stahls Plädoyer für eine veränderte Moderne reformuliert für unsere Zeit Kerngedanken von Klassik und Romantik, die die Entwicklung der Moderne von Beginn an kritisch begleiteten:

  • Der zukunftsöffnende Standpunkt befindet sich jenseits von Links und Rechts.
  • Individuelle Bildung als umfassende Formung der Person ist der Weg zu einer anderen Moderne.
  • Das Religiöse, seine Anerkennung und Revitalisierung, ist unverzichtbarer Glutkern einer anderen Moderne. Er wird erfahren im Ereignis des Schönen.

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Journal für Religionsphilosophie Nr. 6 (2017/18)

Themenschwerpunkt: "Von Gott und Gewalt"

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.
ISSN: 2194-2420 (Printversion)
ISBN: 978-3-943897-35-7 (Nr. 6/2017-18 Printversion)
202 Seiten, kartoniert
Preis:

  • Einzelheft: € 21,40 (inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement: € 14,35 (inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

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Gewalt, die sich religiös legitimiert, ist noch immer ein Stachel im Fleisch, der uns in Erklärungsnot bringt. Sie tritt in vielen Formen und Gestalten auf und geht von vielen Religionen und Strömungen aus. Die reflexhafte Abwehr, die unsere Diskurse oft prägt, bleibt aber das berühmte Pflaster auf der blutenden Wunde.
Vereinfachungs- und Verdrängungsstrategien tragen nicht, denn sie entkräften nichts. Sie entschärfen nur unzulässig oder eskalieren die Lage in Richtung eines hysterischen Manichäismus von „wir“ und „die“, „wahren“ und „falschen“ Spielarten von Religionen, von „friedlichem“ Mainstream und „radikalen“ Peripherien.
Doch, und dieser Grundsatz ist so alt, wie das ernsthafte Nachdenken über die Welt selbst — um etwas kritisieren zu können, müssen wir es erst erkennen und in Worte fassen können. Nur wenn wir verstehen, auch uns selbst verstehen, sind wir für eine Begegnung gerüstet, für eine gehaltvolle Entgegnung argumentativ gewappnet.

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Gerhard Graf

Mutmaßungen 1

Säkulare und religiöse Skizzen zum Zeitgeschehen

ISBN: 978-3-943897-36-4
2. Auflage 2017
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 104 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 14,99 Eur (D) mit MWSt.

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Das Buch enthält säkulare und religiöse Skizzen zu Zustand und Befindlichkeit unserer Zeit.
Der Titel Mutmaßungen verrät, dass sich der Verfasser bewusst ist, die angesprochenen Probleme in Politik und Gesellschaft, Philosophie und Religion zwar ernsthaft, jedoch gewissermaßen aus einer „Froschperspektive“ zu sichten und sie einer solchen entsprechend undogmatisch, aber auch ohne Sicherungsnetz vorzutragen.
Auch die drei beigefügten Novellen sind als Versuche zu lesen, einer gewissen Heimat- und Ratlosigkeit heute lebender, zumal älterer Menschen nachzusinnen, die im ungestümen Wandel der gesellschaftlichen Verhältnisse und all der Sanierungsprogramme ein Unbehagen empfinden. Das Ganze versteht sich als Wortmeldung im heutigen Dialog um die Zukunft.

Dr. Gerhard Graf, geb. 1931, aufgewachsen in Schiers (Graubünden). Besuch der dortigen Internatsschule, dann Studium der Philosophie, Altphilologie und Germanistik in Zürich und Basel; Doktorat mit einer Platondissertation. Lehrer am Lyceum Alpinum Zuoz (Engadin) und an den kantonalen Gymnasien Solothurn und Liestal.

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Gerhard Graf

Mutmaßungen 2

Säkulare und religiöse Skizzen zum Zeitgeschehen

ISBN: 978-3-943897-37-1
1. Auflage 2017
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 80 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 14,99 Eur (D) mit MWSt.

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Das Buch enthält säkulare und religiöse Skizzen zu Zustand und Befindlichkeit unserer Zeit.
Der Titel Mutmaßungen verrät, dass sich der Verfasser bewusst ist, die angesprochenen Probleme in Politik und Gesellschaft, Philosophie und Religion zwar ernsthaft, jedoch gewissermaßen aus einer „Froschperspektive“ zu sichten und sie einer solchen entsprechend undogmatisch, aber auch ohne Sicherungsnetz vorzutragen.
Auch die Essays dieses zweiten Bändchens der "Mutmaßungen" wollen als Denkanstöße, nicht als Festschreibungen verstanden werden. Manchmal scheint es jedoch nötig, fraglos gebliebene Übereinstimmungen in gesellschaftlich-politischen wie auch philosophisch-religiösen Durchschnittsmeinungen aufzubrechen und Alternativen mindestens zu erwägen. Was hier diesbezüglich skizziert wird, mag – aus anderem Blickwinkel nicht immer unberechtigt – Anstoß erregen; aber vermutlich bedürfen der Verfasser wie seine Leser immer wieder derartiger Infragestellung.
„Wenn dein Bruder dir Ärger bereitet, sollst du nicht bei diesem verharren, sondern bedenken, dass sein Urheber dein Bruder ist“, empfahl einst der Stoiker Epiktet in seinem „Handbüchlein der Moral“. All unsere Ansichten bilden sich ja in Auseinandersetzung mit andern Menschen in jeweils anderem Umfeld, was sie einerseits relativiert, anderseits aber gerade deshalb auch neue Perspektiven zu eröffnen mag!
Wie in „Mutmaßungen I“ folgen den theoretischen Skizzen auch hier drei Kurzgeschichten, die sich in etwas anderem Tonfall an die vorangehende Thematik anschließen.
Gerhard Grafs kritische, europäisch-schweizerische Außenperspektive auf deutsche Befindlichkeiten und Nabelschauen vermag wichtige Impulse zu geben und stellt auch in dieser Hinsicht einen bereichernden Beitrag dar!

Dr. Gerhard Graf, geb. 1931, aufgewachsen in Schiers (Graubünden). Besuch der dortigen Internatsschule, dann Studium der Philosophie, Altphilologie und Germanistik in Zürich und Basel; Doktorat mit einer Platondissertation. Lehrer am Lyceum Alpinum Zuoz (Engadin) und an den kantonalen Gymnasien Solothurn und Liestal.

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Rolf Kühn

Lebensreligion

Unmittelbarkeit des Religiösen als Realitätsbezug

Radikalphänomenologische Studien zu Religion und Ethik, Band 1

ISBN: 978-3-943897-32-6
Einband: Paperback
Preis: 29,90 Eur (D).
Seiten/Umfang: 228 S. - 21,0 x 14,8 cm

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Auf radikal phänomenologischer Grundlage wird ein Verständnis des „Religiösen“ entworfen, welches die Unmittelbarkeit des Verhältnisses von Leben/Leib zur Voraussetzung hat.
Insofern sich letzteres als religio vor jeder Zeit und Geschichte erweisen lässt, sind auch alle Realitätszugänge darin eingebettet, und zwar dank einer vorreflexiven Affektivität, welche der Selbstoffenbarung des Absoluten („Gottes“) selbst entspricht.
Auf Basis dieser Lebensreligion kann sich ein „interkultureller“ wie „interreligiöser“ Dialog ergeben, der nicht vorrangig an vermittelnde Interpretationen verwiesen wäre, sondern an die reine Selbstaffektion des Religiösen als „Aufmerksamkeit für das Leben“ in allen Religionen und Traditionen selbst.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

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Rolf Kühn

Lebensethos

Inkarnatorische Konkretionen originärer Lebensreligion

Radikalphänomenologische Studien zu Religion und Ethik, Band 2

ISBN: 978-3-943897-33-3
Einband: Paperback
Preis: 29,90 Eur (D).
Seiten/Umfang: 228 S. - 21,0 x 14,8 cm

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Um „Konkretionen“ eines radikalphänomenologischen Ethos handelt es sich in dieser Untersuchung insofern, als in den einzelnen Kapiteln ein vor-disziplinäres „originäres Wie“ des Erscheinens aufgesucht wird, welches allem geschichtlich bedingten Sprechen von Religion, Ethik, Ästhetik, Ökonomie und Kultur erst eine tragfähige Grundlage verleiht. Letztere zugleich als ethische Leiblichkeit im Sinne „subjektiver Praxis“ ohne weitere Signifikantenverweise zu verstehen, lässt aus jedem individuellen wie gemeinschaftlichen Bezug eine Inkarnationswirklichkeit werden, welche als „Lebensethos“ die ständige Potenzialisierung des Lebens als das unmittelbar Wirklichste offenbart – und somit selbst keiner distanzierenden Methode von Denken, Vorstellung, Politik oder Sprache mehr unterliegt. Jede ethische Praxis ist somit stets rein phänomenologische Wirklichkeit, wo die Leibaffektion gleichursprünglich religio und ethos impliziert, deren Bezug aus keinem menschlichen Handeln vor jeder regelhaften Anweisung weggedacht werden kann.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

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Journal für Religionsphilosophie Nr. 5 (2016/17)

Themenschwerpunkt: "Ernste Spiele"

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.
Themenschwerpunkt Nr. 5: "Ernste Spiele"
ISSN: 2194-2420 (Printversion)
ISBN: 978-3-943897-24-1 (Nr. 5/2016-17 Printversion)
158 Seiten, kartoniert
Preis:

  • Normalpreis (€ 21,40 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement (€ 14,98 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

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Ausgabe 5 des Journals für Religionsphilosophie mit dem Themenschwerpunkt "Ernste Spiele" widmet sich der Theorie des Spiels aus der Perspektive eines religionsphilosophischen Interesses:
Wie kommt es, dass etwas vordergründig so Unnützes, Unproduktives, Unwirkliches wie das Spiel uns dermaßen bannen und offenbar mehr als der Alltag existenzielle Gefühle wie den heiligen Ernst hervorrufen kann, der die Affekte im Spiel so sehr in die Nähe zu religiösen oder religionsintern erlebten Gefühlen stellt?

Spiele schaffen mit ihren Regeln eigene Handlungsräume und Horizonte, die den Charakter einer weltartigen Totalität gewinnen können und sehr spezielle Erlebnisqualitäten und Wahrnehmungszustände hervorrufen können. Spiele können bannen, äußerst lebendige existenzielle Zusammenhänge evozieren und besonders reine und intensive Stimmungen des Ernstes hervorrufen, wie sie im Alltag viel seltener entstehen. Solche Möglichkeiten spielerischer Formen werden auch innerhalb der Religion, etwa mittels theatraler, poetischer, musikalischer, bildnerischer oder architektonischer Elemente beansprucht. Existenzielle Tiefe und Transzendenzbezug religiöser Ausdrucksformen scheinen in hohem Maße an das ästhetische Tiefenpotential der jeweiligen Spielformen gebunden.

Angesichts der lebensumgreifenden Verbindlichkeit sowie grundlegender normativer Ansprüche, die mit Religion verbunden sind, ergeben sich nun gerade in diesem Feld ausgeprägte Ambivalenzen im Umgang mit dem Spiel: Solches scheint integraler Bestandteil und durchaus spezifisch (etwa im Unterschied zu solchen Traditionen, bei denen weniger die Symbolisierung, sondern primär Meditation bzw. Übungen unmittelbarer Aufmerksamkeit die Praxis bestimmen). Zugleich stehen im Kern von Religionen spezifisch religiöse Wahrheitsansprüche und Ansprüche auf Angemessenheit, die eben nicht einen abgegrenzten spielhaften Horizont betreffen, sondern das ganze Leben oder überhaupt den normativen Horizont einer Sozialität. Es wäre nicht plausibel, den Ernst der Religion schlicht als „heiligen“ Ernst eines affektiv bannenden Spiels zu bewerten.
Wenn allerdings – wie in verschiedenen Theorien des Spiels betont wird – mit dem Spielen eine neue Welt entsteht, generiert wird und entsprechend Teilnehmende an „religiösen Spielen“ ihre Praxis als kommunikative Teilhabe an göttlicher Kreativität, der Fortführung einer göttlichen Schöpfung ansehen, wirft dies ein Licht auf die Tiefe, in der Spiele das individuelle und soziale Leben, ja überhaupt die soziale Realität bestimmen können, sowie auch auf die Härte von Konflikten, die zwischen Vertretern unterschiedlicher religiöser oder weltanschaulicher Spielformen entstehen können.
Viele Journalbeiträge thematisieren Aspekte religiöser Praxis unter Gesichtspunkten des Spiels. Andere Beiträge beschäftigen sich unter anderem mit konkreten Beispielen aus Liturgie oder Kunst oder betrachten auch die Philosophie oder selbst die Moral unter Gesichtspunkten des Spiels. In vielen der Texte sind grundlegende Ansätze zur Theorie des Spiels involviert, so dass neben den konkreten Themen auch ein Kranz von Möglichkeiten der systematischen Annäherung Spiel und Spielen zur Darstellung kommt. Dabei bildet der von Johann Huizinga bereits beschworene „heilige Ernst“ im Spiel ein gemeinsames Kernthema der meisten hier versammelten Aufsätze. Die Beiträge bieten reiche Anstöße zu der Frage, welche Rolle Spielen und Spiele und insbesondere die in ihnen involvierten symbolischen und teils mimetischen Merkmale in Bezug auf Realität haben können: Sind sie Zugänge zur Wirklichkeit oder Formen der Mitschöpfung von Realitätsaspekten?

Inhalt

Friedrich Hausen, Editorial
I. THEMENSCHWERPUNKT: ERNSTE SPIELE: Jörg Splett, Sich-Mitspielen-Lassen | Christoph Wulf, Ritual und Spiel. Zur Performativität von Mimesis und Imagination | Friedrich Hausen, Religiöse und spielerische Motivation | Martin Weichold, Moral als Spiel | Alexander Berg, Ernste Spiele. Eine kleine Erzählung von Wittgenstein bis Schiller und zurück | Friedo Ricken, Der Mensch als Spielzeug Gottes | Jörg Sonntag, Zwischen Spaß und Ernst. Das Spiel als Heilsgarant in mittelalterlichen Klöstern
II. INTERVIEW: Zurück zu den Ursprüngen: Traditionelle Kultur und Religiosität im heutigen Lettland. Interview mit Aīda Rancāne – Biologin, Philosophin und Folkloristin | Rigorose Mimesis, mythische Profanität und Ewigkeit im Moment. Interview mit dem amerikanischen Musiktheaterkomponisten John Moran
III. IMPULSE: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Leibhaftes Spiel. Zur Anthropologie der Liturgie | Elena Plavskaya, Die orthodoxe Weltanschauung im Spiegel der Musik-ästhetik Altgläubiger | Manuel Günther, Erspieltes Geschichtswissen
IV. BUCHBESPRECHUNGEN: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Was hinter dem Modewort „Kommunikation“ ernsthaft steckt... Eine gewichtige Spurensuche. Rezension von Erich Hamberger, Kommunikation und Erkenntnis. Grundzüge einer fächerübergreifenden und transkulturellen Kontextualisierung (2016) | Erich Hamberger, Antwort des Autors an H.-B. Gerl-Falkovitz auf deren Rezension | Stefan Hartmann, Rezension von Heimat und Fremde. Präsenz im Entzug, hg. v. Beate Beckmann-Zöller, René Kaufmann (2015) | Michaela Starosciak, Rezension von Anna Maria Martini, Phänomenologie der Zweigeschlechtlichkeit (2016)
V. SEITENBLICKE: Maja Dshemuchadse, Trinken wir! | Friedrich Hausen, Poesie als Befreiung zur Gegenwart. Gedanken zu Yves Bonnefoy
Autorinnen und Autoren

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Janez Percic

Freiheit in Abhängigkeit

Vom Sklaven bei Aristoteles zum Knecht bei Hobbes

ISBN: 978-3-943897-30-2
Hardcover, Fadenbindung mit Lesebändchen; Seiten/Umfang: 344 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 39,90 Eur (D) mit MWSt.

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Die Philosophie hat sich kontinuierlich mit dem Freiheitsbegriff auseinandergesetzt. Hegels Geschichte von Herr und Knecht ist vielleicht das bekannteste Beispiel dafür. Zwar hat sich die philosophische Reflexion stark auf dieses Konzept Hegels konzentriert, aber dabei ist ein Aspekt vernachlässigt worden: Der geschichtsphilosophische und systematische Kontext ist nicht genug thematisiert worden. Das will dieses Buch korrigieren.
Es war nämlich Aristoteles, der in seinen anthropologischen Ausführungen zwischen dem Herrn und dem Sklaven differenziert hat und davon überzeugt war, seinen theoretischen Ansatz ausführlich begründet zu haben. Und es war Hobbes, der mit aller Entschiedenheit solche Vorstellungen abgelehnt und eine neuzeitliche Position formuliert hat, der zufolge alle Menschen frei und gleich sind. Paradoxerweise zeigt sich aber, dass Hobbes’ Freiheitstheorie eindeutig Elemente der aristotelischen Definition des Sklaven von Natur aufweist und eine angemessene Interpretation der „Freiheit“ daher geradewegs von ihrem Gegenteil, der „Sklaverei“, her erfolgen muss. Deshalb gilt es, sich mit verschiedenen kontextgebundenen Aspekten der aristotelischen und der Hobbes’schen Philosophie zu befassen und ihre Analysen des Freiheitsbegriffes und des daraus resultierenden Abhängigkeitskonzeptes unter die Lupe zu nehmen.
Die Gegenüberstellung der Freiheitskonzepte von Aristoteles und Hobbes, zweier Klassiker der abendländischen Philosophie, vermag wichtige philosophische Meilensteine auf dem Weg zur heutigen Freiheitsdiskussion zu vergegenwärtigen und deutlich zu machen, dass der Freiheitsbegriff das Kerngebiet der Philosophie darstellt, weil sich Freiheit nur auf dem Hintergrund eines bestimmten theoretischen Ansatzes und seiner praktischen Auswirkungen für das Leben des Menschen bestimmen lässt.
„Freiheit in Abhängigkeit“: Weil der Mensch in seiner Rationalität allein keinen finalen Halt findet, bleibt er auf ein Gegenüber angewiesen.

Janez Perčič SJ, geboren 1964 in Kranj, Slowenien. Studium der Philosophie in Ljubljana und an der Hochschule für Philosophie in München, der Theologie in Frankfurt Sankt Georgen. Bis 2016 Dozent für Sozialphilosophie an der Hochschule für Philosophie in München. Derzeit: College of the Holy Cross in Worcester, Massachusetts/USA.

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Albrecht Voigt

Wirkliche Göttlichkeit oder göttliche Wirklichkeit?

Die Herausforderungen der Gegensatzproblematik in Romano Guardinis latentem Gespräch mit Friedrich Nietzsche

ISBN: 978-3-943897-28-9
Seiten/Umfang: 384 S. - 21,0 x 14,8 cm
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Das mit Hammer und Dynamit philosophierende Sprachgenie Friedrich Nietzsche stellt für den Religionsphilosophen Romano Guardini nicht nur eine Faszination dar. Vielmehr analysiert er in den enormen Suchbewegungen des Denkens Nietzsches die strukturellen Herausforderungen.
So sehr für Nietzsche die ‚wirkliche Göttlichkeit‘ verblasste, so dass er den Tod Gottes diagnostizierte, so sehr sieht und steigert er den Übermenschen zu ‚göttlicher Wirklichkeit‘ mit göttlichem Anspruch. Dennoch bleibt die ‚wirkliche Göttlichkeit‘ in der Abtötung höchst virulent. Das von ihm in radikaler Negation vollzogene Drängen nach Höherem und sein Zerbrechen hieran ortet Guardini mit der Philosophie des Gegensatzes. In vielen Kontexten führt er den Leser in seinem latenten Gespräch mit Nietzsche zur Einsicht, dass es neben der kontradiktorischen Radikalität Nietzsches ebenso ein konträres, spannungshaltendes Denken und damit eine Vermittlung gibt.
Dieser Ansatz könnte auf Basis grundlegender Analysen zur Gegensatzproblematik innerhalb der Nietzscheforschung zu einem vertieften Verständnis im philosophisch-theologischen Gespräch mit Nietzsche führen.
Albrecht Voigt begeistert sich für Grenzgänger zwischen den Disziplinen. Nach dem Studium der Musik, der Musikwissenschaften und der Philosophie war es die Religionsphilosophie, welche ihm das Potential des ‚Zwischen‘ allen Disziplinen aufschloss. Die philosophisch-theologischen Grenzg(es)änge des apollinisch-dionysischen Zarathustras bei Friedrich Nietzsche und des ‚geheimen Erdbebens‘ im Denken bei Romano Guardini faszinierten und motivierten ihn zum vorgestellten Text.

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Markus Rothhaar

Die Negativität im Absoluten

Zur Struktur von Hegels dialektischer Logik

ISBN: 978-3-943897-27-2
Seiten/Umfang: 238S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 49,90 Eur (D) mit MWSt.

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Was die Beschäftigung mit Hegel heute vor allem motiviert, ist die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen universeller Vernunftansprüche unter den Bedingungen der philosophischen Moderne. Deren unzweifelhafter Krise will Hegel begegnen, indem er die Philosophie als Selbstreflexion einer Vernunft begreift, die gerade aufgrund ihrer immanenten Negativität geeignet ist, sogar noch die Ansprüche der vermeintlich „erledigten“ klassischen Metaphysik zu erneuern.

Rothhaar unternimmt vor diesem Hintergrund den Versuch, die Rolle der logischen Figur einer reinen, weil strikt selbstbezüglichen Negativität für Hegels kritische Restitution der Metaphysik und Ontologie zu verstehen und nicht zuletzt für eine Philosophie der Zeitlichkeit fruchtbar zu machen.

Markus Rothhaar hat Philosophie, Geschichte und Biologie studiert. Nach einer Promotion in Philosophie war er unter anderem als Referent der SPD-Bundestagsfraktion für die Enquete-Kommission Ethik und Recht der modernen Medizin und als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fernuniversität Hagen tätig. Seit 2013 ist er Inhaber der Stiftungsprofessur für Bioethik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

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Die Frage nach dem Unbedingten

Gott als genuines Thema der Philosophie

hg. v. Felix Resch unter Mitarbeit von Martin Klinkosch

ISBN: 978-3-943897-20-3
Hardcover, Fadenbindung mit Lesebändchen; Seiten/Umfang: 620S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 49,90 Eur (D) mit MWSt.

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Weiten Teilen der Gegenwartsphilosophie erscheint das Projekt einer philosophischen Gotteslehre als „vorkritisch“ oder „onto-theologisch“. Während die religiöse Erfahrung Gegenstand wertvoller deskriptiver bzw. interpretativer Arbeiten ist, wird die metaphysische Frage nach Existenz oder Essenz Gottes meist aus methodischen Gründen eingeklammert.
Damit liegt bedauerlicherweise ein genuines Feld der klassischen Philosophie brach, die die Wirklichkeit und deren Grund in begründeter Rede thematisiert. Der vorliegende Band versucht anhand verschiedenster Beiträge aufzuzeigen, dass Gott nicht erst in die Philosophie kommen muss, sondern als Absolutes bzw. Unbedingtes bereits integraler Bestandteil des philosophischen Fragehorizontes ist.

Mit Beiträgen von Stefan Kiechle, Felix Resch, Ludwig Steinherr, Reinhard Kardinal Marx, Harald Schöndorf, Peter Ehlen, Tobias Müller, Ruben Schneider, Raimund Litz, Lorenz B. Puntel, Ulf Jonsson, Richard Schaeffler, Markus Enders, Dennis Stammer, Thomas Schärtl, Oliver J. Wiertz, Georg Sans, Hans-Ludwig Ollig, Georg Bruder, Gunther Wenz, Almut Furchert, Dominik Finkelde, Johannes Herzgsell, Jörg Splett, Eva Steinherr, Bernd Goebel und Vittorio Hösle.

Inhalt

Stefan Kiechle SJ: Von der Liebe zur Weisheit. Grußwort
Felix Resch: Gott als genuines Thema der Philosophie. Einleitung des Herausgebers

Teil 1: Gottesfrage und Weltsicht
Ludwig Steinherr: Gedichte: Regenschirm / Schneekugel für Immanuel Kant
Reinhard Kardinal Marx: Die Gottesfrage offen halten. Überlegungen zum Beitrag von Glaube und Religion in einer globalisierten Welt

Teil 2: Gottes Existenz
Felix Resch: Letztbegründung und Gottesbeweis. Zu Josef Schmidts noologisch-apagogischer Rekonstruktion des ontologischen Gottesbeweises
Harald Schöndorf SJ: Der Gottesbeweis des Proslogions von Anselm von Canterbury
Peter Ehlen SJ: Der „ontologische Beweis“ in Simon L. Franks Metaphysik
Tobias Müller: Das Absolute als nicht nur gedacht. Zu Wolfgang Cramers Projekt der Letztbegründung
Ruben Schneider: Entität oder Totalität? Zu Kants Kritik am ontologischen Gottesbeweis
Raimund Litz: Inwiefern kann das anselmische Argument als Formeiner transzendentalen Erfahrung gedeutet werden?
Lorenz B. Puntel: „Wie kommt der Gott in die Philosophie?“ (Heidegger). Eine kritisch-systematische Betrachtung
Ulf Jonsson SJ: Die Fundamente der Gotteserkenntnis nach Bernard Lonergan

Teil 3: Gottes Eigenschaften und Gott-Welt-Verhältnis
Richard Schaeffler: Gott und seine „Eigenschaften“. Ein altes philosophisches Thema, neu entdeckt
Markus Enders: Zur Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Liebe des unübertrefflichen Gottes. Oder: Lässt sich aus dem ontologischen Gottesbegriff ein gerecht und barmherzig richtendes Wirken Gottes ableiten?
Dennis Stammer: ‚Pan-en-theismus‘ als dialektische Denkfigur des personalen Gottesbegriffs bei Simon L. Frank
Thomas Schärtl: Abschied vom (allzu) personalen Gott? Begriffliche Koordinaten für den philosophischen Vorstoß von John Bishop und Ken Perszyk

Teil 4: Gottesglaube und Vernunft
Oliver J. Wiertz: Die rationale Begründung religiösen Glaubens und die Vielfalt der Religionen
Bernd Goebel und Vittorio Hösle: Vernunftgründe, Emotionen und Gottes Gegenwart in Anselm von Canterburys Dialog Cur deus homo
Georg Sans SJ: Philosophische Begriffe ohne religiöse Vorstellungen sind leer. Hegel über das Wissen vom Unbedingten und den Glauben an Gott
Hans-Ludwig Ollig SJ: Religion und Transzendenz in Franz von Kutscheras später Religionsphilosophie
Georg Bruder: Universale Wahrheit als ursprünglicher Sinn des Christusglaubens. Zur Vollendung der Metaphysik in der Christologie bei Joseph Ratzinger

Teil 5: Gottesfrage als Sinnfrage
Gunther Wenz: Was ist Theologie? Zwei Fallstudien zu ihrem Begriff und Verständnis
Almut Furchert: Gott da-sein lassen. Zur Wahrheit der Aneignung bei Søren Kierkegaard
Dominik Finkelde SJ: Die Transzendenz der reinen Selbstbeziehung. Zu einer Denkfigur bei Lacan und Fichte
Johannes Herzgsell SJ: Der Aufstieg zum Guten und Schönen bei Platon und bei Plotin
Jörg Splett: Denkweg zu Gott
Eva Steinherr: Autonomie als letztes Erziehungsziel? Eine Argumentation mit Béla Weissmahr

Autorinnen und Autoren
Publikationen von Prof. Dr. Josef Schmidt SJ

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Rolf Kühn

Diskurs und Religion

Der psychoanalytische Wahrheitszugang nach Jacques Lacan als religionsphilosophische Problematik

ISBN: 978-3-943897-26-5
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 276 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 39,90 Eur (D) mit MWSt.

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Durch das Unbewusste seit Freud hat sich auch das klassische Wahrheitsverständnis als Entsprechung zwischen Denken und Wirklichkeit verändert. Lacan geht durch seine sprachlich-strukturalistische Sichtweise noch einen Schritt weiter, indem er dem „psychoanalytischen Diskurs“ im Unterschied zu anderen „Herrendiskursen“ eine Wahrheitsfindung zuschreibt, die von keinem vorgängigen Wissen mehr abhängig ist. Daraus leitet sich eine Freisetzung des Subjekts von lebensweltlichen „Anrufungsprozessen“ ab, die Begehren und Genießen (jouissance) auf imaginäre Objekte hin fixieren.
Insofern der Bezug zur radikalen Andersheit über die Symbolik der Sprache ein Sagen intendiert, das in keinem Gesagten jemals aufgeht, kann der Wahrheitsort solchen Sprechens auch „Gott“ genannt werden. Letzterer scheint ebenfalls in der (weiblichen) jouissance auf, insofern diese von keiner welthaften Totalität erfüllt wird. Zusammen mit der Lebensphänomenologie ergibt sich dadurch eine Bestimmung von religio diesseits von phantasmatisch individuellen und gesellschaftlichen Bildern.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

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Dominik Hammer

Gemeinwohl heute?

ISBN: 978-3-943897-25-8
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 102 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 14,99 Eur (D) mit MWSt.

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Kaum ein Begriff ist für Politik so zentral wie der des Gemeinwohls. Daraus folgt auch, dass kaum ein Begriff in der Politik so häufig missbraucht worden ist wie der des Gemeinwohls.
Die Annahme, dass „Gemeinwohl“ einen klar zu bestimmenden Zustand bezeichnet, führt in der politischen Praxis paradoxerweise dazu, dass dieser Begriff zunehmend zur Leerformel verkommt, deren Inhalt dann freilich mit dem je eigenen Partikularinteresse gefüllt wird. Ein solcher Begriff eignet sich eher als politischer Kampfbegriff, nicht jedoch als Begriff, der eine Verständigung zwischen verschiedenen sozialen und politischen Gruppen erlaubt.
Ein Gemeinwohlbegriff, der dies leisten will, muss die Integration partikularer Interessen gestatten. Der Essay gibt daher nicht nur einen Überblick über die Begriffsgeschichte und zeigt die aktuellen Herausforderungen auf, denen sich ein demokratisches Konzept von Gemeinwohl gegenübersieht. Er trägt auch dazu bei, Grundthesen zu einem zeitgemäßen Gemeinwohlverständnis zu entwickeln. Dazu betrachtet er diesen zugleich essenziellen und gefährlichen Begriff im Hinblick darauf, wie er heute verstanden wird, wie er entstanden ist, vor welchen Herausforderungen er steht, aber auch im Hinblick darauf, wie er verstanden werden könnte.

Dominik Hammer ist Politikwissenschaftler und arbeitet am Forschungsinstitut für Philosophie Hannover.

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Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Unerbittliches Licht.

Versuche zur Philosophie und Mystik Edith Steins

ISBN: 978-3-943897-38-8
2., korrigierte Auflage 2018
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 280 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 26,64 Eur (D) mit MWSt.

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Binnen weniger Jahrzehnte trat Edith Stein (1891 Breslau–1942 Auschwitz) aus dem Dunkel eines namenlosen Todes in eine große internationale Bekanntheit. Zu dieser außerordentlichen Aufmerksamkeit tragen zwei Momente bei: ihre thematisch weit ausgreifenden, gedankenreichen Arbeiten im Rahmen von Phänomenologie und Religionsphilosophie; nicht minder aber auch ihr ungewöhnliches Schicksal im Einklang mit staunenswerter menschlicher Größe. Vor allem die Lebenswende von der Philosophin zur Karmelitin im ominösen Jahr 1933 und ihre Ermordung in Auschwitz im Alter von 51 Jahren erregte die Aufmerksamkeit – als ein Opfer unter vielen in dem massenhaften Sterben, aber als ein Opfer in bewußter Stellvertretung.
Vieles, was anderswo auseinanderfällt, ist bei Edith Stein notgedrungen unter Zwang, aber auch unter dem eigenen hohen Anspruch zusammengehalten worden. In ihr treffen sich Wissenschaft und Religiosität, Intellekt und Hingabe, anspruchsvolles Denken und Demut, Judentum und Christentum.

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, em. Lehrstuhlinhaberin für Religionsphilosophie an der TU Dresden, legt mit diesem Buch eine Summe langjähriger Forschungen vor.

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Heimat und Fremde
Präsenz im Entzug

Festschrift zum 70. Geburtstag von Hanna-Barbare Gerl-Falkovitz

Hg. von Beate Beckmann-Zöller, Rene Kaufmann

ISBN: 978-3-943897-29-6
2., überarbeitete Auflage 2016
Softcover, Seiten/Umfang: 438 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 24,90 Eur (D) mit MWSt.

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Der Mensch braucht Heimat – ein Mindestmaß an Sicherheit und Überschaubarkeit, Stabilität und Kontinuität. Heimat meint eine Form nicht mehr eigens zur Bewusstheit kommender, selbstverständlicher Vertrautheit und elementarer Einbindung in lokale, soziale und kulturelle (Vor-)Gegebenheiten, denen eine konstitutive Bedeutung für unsere Existenz, unsere Identität und unser Selbstbild zukommt. Heimat gibt sich uns dabei so selbstverständlich, dass wir ihrer paradoxerweise erst im Modus der Abwesenheit, des Verlustes und Entzuges gegenwärtig werden.
Den Menschen kennzeichnet ein spannungsvoller Grundbezug zum Heimatlichen: weil ihn sowohl das Bedürfnis nach Heimischsein als auch ein ebenso elementares Unterwegssein und der Aufbruch und Exodus aus dem Gewohnten hinaus in die Fremde charakterisieren. Heimat grenzt und schirmt sich gegen das un-heim-liche Fremde ab. Zugleich sind Heimat und Fremde konstitutiv aufeinander bezogen: Das und der Fremde erweisen sich letztlich sogar als Lehrer des Eigenen.
Die Beiträge der Festschrift zum 70. Geburtstag von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz denken in je ganz verschiedener Weise der damit aufgenommenen Spur einer Verquickung von Heimat und Fremde nach: im Fokus auf Mensch, Leib, Ort und Transzendenz.

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Journal für Religionsphilosophie Nr. 4 (2015)

Themenschwerpunkt: "Leistung und Gnade"

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.
ISSN: 2194-2420 (Printversion)
ISBN: 978-3-943897-12-8 (Nr. 4/2015 Printversion)
158 Seiten, kartoniert
Preis:

  • Normalpreis (€ 21,40 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement (€ 14,98 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

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„Sola fide, sola gratia, sola scriptura.“, so schrieb folgenschwer Martin Luther. Seitdem wird darüber gestritten, ob die Menschen aus Gnade und durch Glauben zur Seligkeit kommen oder dadurch, dass sie etwas leisten und gute Werke vollbringen. Reflektiert werden die nachhaltigen Folgen des Rechtfertigungsstreits auf die Ethik von Arbeit, Wirtschaft und soziale Sicherung: Dazu gehören die Auseinandersetzung mit Max Webers Protestantismus-Kapitalismus-These ebenso wie Deutungen des Leistungs- u. Gnade-Verständnisses in Anknüpfung an den Gabe-Diskurs (JRPh Nr. 2/2013) oder die Suche nach der vita contemplativa im Lebensvollzug des postmodernen Menschen.

Inhalt: Enrico Sperfeld, Editorial
I. THEMENSCHWERPUNKT: LEISTUNG UND GNADE: Johannes Preusker, Die Suche nach den Zeichen. Ein begriffsgeschichtlicher Entwurf über den Zusammenhang von Tod, Gnade und Leistung | Jens Kramer, Die Lust an der Gnade. Biblisch-theologische Betrachtungen | Martin Hähnel, Verdienstlichkeit. Ein Schlüssel zum Verständnis des Verhältnisses von „Leistung“ und „Gnade“? | Friedrich Hausen, Die „Moral des Geldes“ im Blick einer Antworttheorie moralischer Verpflichtung | Regula Zwahlen, Zur Leistung berufen. Der Mensch in Sergij Bulgakovs Wirtschaftsphilosophie | Ruud Welten, Arbeit, Kapital und Gnosis. Michel Henrys Lesart von Marx
II. INTERVIEWS: Reformation, Kapitalismus und Sozialstaat. Ein Gespräch mit Margot Käßmann | Kapitalismus von Gottes Gnaden. Dirk Kaesler über Max Webers Große Erzählung vom ideengeschichtlichen Zusammenhang zwischen Protestantismus und Kapitalismus
III. IMPULSE: Julia Schimming, Leistung + Gnade = Vergebung? Von der Schwierigkeit, sich mit Verrätern zu versöhnen | Sabine Schmidt, Anne Kemper, Arbeitswelt | Idris Nassery, Max Weber, die Scharia und Aspekte islamischer Wirtschaftsethik. Eine kritische Würdigung der Beobachtungen Max Webers | Stefan Scherbaum, Maja Dshemuchadse, Webers Protestantismusthese und die Wahrnehmung des Individuums. Ein kognitionspsychologischer Ansatz | Felix Ekardt, Protestantismus, Glück und die Transformationsbedingungen zur Nachhaltigkeit jenseits des Wachstumsdenkens
IV. BUCHBESPRECHUNGEN: Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Harald Seuberts magistrales Werk Zwischen Religion und Vernunft (2013) | Albrecht Voigt, Glauben zwischen ‚peinlichem Vorfall‘ und intellektueller Redlichkeit. Volker Gerhardts Sinn des Sinns. Versuch über das Göttliche (2013) im Spannungsfeld von Glaube und Wissen | Martin Büscher, Sergej Bulgakov, Philosophie der Wirtschaft – Die Welt als Wirtschaftsgeschehen (2014) | Dirk Uffelmann, Steffen Huber, Einführung in die Geschichte der polnischen Sozialphilosophie. Ausgewählte Probleme aus sechs Jahrhunderten (2014)
V. SEITENBLICKE: Beatrix Kersten, Autopoiesis | Alexandra Grüttner-Wilke, Lyrik im Geist der Dialogphilosophie. Gedichte | Sandra-Maria Lernbecher, Ein Fundament für die Zukunft der Menschheit. Tagungsbericht zur Internationalen Konferenz „Edith Steins Herausforderung heutiger Anthropologie“, Wien-Heiligenkreuz, 23.–25.10. 2015
BEILAGE: Anna Maria Martini, Wirtschaftsethik der Weltreligionen

 

Nobert Feinendegen

Apostel der Skeptiker

C.S. Lewis als christlicher Denker der Moderne

ISBN: 978-3-943897-22-7
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 400 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 29,95 Eur (D) inkl. MWSt.

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Der Oxforder Literaturwissenschaftler und Schriftsteller C. S. Lewis (1898–1963) gilt als einer der meistgelesenen christlichen Autoren des 20. Jahrhunderts. Neben literarischen Werken wie den „Chroniken von Narnia“ schrieb Lewis auch zahlreiche Essays, in denen er auf die skeptischen Fragen seiner oft bereits dem Christentum entfremdeten Zeitgenossen einging – um ihnen zu erklären, was er selbst erst hatte erkennen müssen: dass es auch in einer modernen, aufgeklärten Welt noch möglich ist, sich intellektuell redlich als Christ zu bekennen.
Das Buch arbeitet die Kernthemen des philosophisch-theologischen Denkens von C. S. Lewis heraus und zeigt, dass dieses Denken nicht nur eine bemerkenswerte Klarheit und Einheitlichkeit besitzt, sondern mehr als 50 Jahre nach seinem Tod noch höchst aktuell ist.

NORBERT FEINENDEGEN, Studium der Physik, Philosophie und katholischen Theologie in Aachen und Bonn (Abschluss in Philosophie und Katholischer Theologie), Promotion in Dogmatik bei Prof. Karl-Heinz Menke in Bonn mit der Arbeit „Denk-Weg zu Christus. C. S. Lewis als kritischer Denker der Moderne“ (2008). Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Moraltheologischen Seminar der Universität Bonn (2011–2014), freier Autor und Dozent in der katholischen Erwachsenenbildung, Mitwirkung an der Herausgabe unveröffentlichter Schriften von C. S. Lewis.

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Henrik Holm

Der hörbare Logos in der Musik

Ein philosophischer Versuch über Wilhelm Furtwänglers Interpretationskunst

ISBN: 978-3-943897-23-4
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 50 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 9,99 Eur (D) mit MWSt.

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Wilhelm Furtwängler (1886–1954) bietet mit seiner Interpretationskunst eine überwältigende ästhetische Erfahrung, die auf das Verstehen angewiesen ist.
Der Essay versucht in die künstlerische Welt von Furtwängler philosophisch einzudringen.
Dabei wird die folgende These dargelegt und begründet: Die Teilhabe am musikalischen Geschehen, oder sagen wir: an den Bewegungen der Musik, wird bei Furtwängler durch eine Interpretation ermöglicht. Diese ist darauf angelegt, dem Logos der Musik zu folgen.
Ziel des Autors ist es, das Lebendige in der Interpretationskunst Furtwänglers herauszustellen. Auf diese Weise ist sein Essay eine Einladung zum Dialog über das philosophische Potential des Künstlers Furtwängler.

Henrik Holm, geb. 1980 in Oslo, Forscher an der Musikhochschule Oslo (Norwegian Academy of Music) mit einem Projekt über Wilhelm Furtwängler. Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg und Universität Rostock (2008–2014). Er wurde an der Technischen Universität Dresden (2010) zum Dr. phil. (Philosophie) promoviert. Zuvor absolvierte er das Studium der Theologie und der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Musik (Schlagzeug, Klavier) an der Universität der Künste Berlin.

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Edith Stein.

Themen - Kontexte - Materialien

Hg. von Beate Beckmann-Zöller und Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

ISBN: 978-3-943897-16-6
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 320 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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Eine Gruppe internationaler Autoren zieht ein Fazit der bisherigen maßgeblichen Interpretationsansätze zum Werk der Phänomenologin Edith Stein.
Zur Sprache kommen die philosoph. Bezüge Steins zu den Phänomenologen des München-Göttinger-Kreises. Im Abschnitt Phänomenologie und Ontologie wird Steins spezifischer Zugang zur Erkenntnistheorie, zur Zeitlichkeit, zur Scholastik und zur spanischen Mystik des Johannes vom Kreuz beleuchtet. Der Forschungsteil zu biographischen und spirituellen Bezügen wird eingeleitet von einem Überblick über den geistesgeschichtlichen Horizont, in dem das Denken Steins steht. Im Materialien-Teil werden bisher unveröffentlichte Handschriften Steins vorgestellt, die den Verlauf der Diskussionen in der Philosophischen Gesellschaft Göttingen (SS 1913 – SS 1914) nachzeichnen. Aktuelle Forschungen zur Neudatierung einiger früher Werke Steins, die Geschichte des Internationalen Edith Stein Instituts Würzburg bis zur Edith-Stein-Stiftung Köln und die Entstehung der Edith-Stein-Gesamtausgabe runden den Band ab.

Prof. em. Dr. HANNA-BARBARA GERL-FALKOVITZ (geb. 1945), Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft am Institut für Philosophie/TU Dresden, - nach ihrer Emeritierung in Dresden Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz/Wienerwald; sie gründete und leitet dort das „Europäische Institut für Philosophie und Religion“ (EUPHRat) - und Dr. BEATE BECKMANN-ZÖLLER (geb. 1966), Dozentin an der katholischen Stiftungsfachhochschule München, arbeiteten beide federführend an der 27bändigen Edith-Stein-Gesamtausgabe (Herder: Freiburg 2000–2014) mit.

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Robert Müller

Vom Verlust der Bedeutungsschwere

Eine Zeitdiagnose des Nihilismus

ISBN: 978-3-943897-14-2
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 208 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 19,90 Eur (D) mit MWSt.

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Jede Zeit hat ihre Leitkrankheiten (Byung-Chul Han). Heute sind es Depression, Burnout und Borderline, die sich als Symptome des Nihilismus als der denkbar radikalsten Infragestellung von Sinn und Bedeutung deuten lassen. Ausgehend von einer Zeitdiagnose, die eine Armut an existentieller Tiefe und Bedeutung als Signatur der nachmodernen Gesellschaft ausweist, fragt der Autor, was das Leben lebenswert macht. Hierzu bezieht er sich auf den Begriff der Bedeutungsschwere. Diese erweist sich als Garant einer „tiefen Lebendigkeit“ und einer tiefen, statt platten Diesseitigkeit.

Müllers Auseinandersetzung mit dem Nihilismus zeigt, dass sich gerade der aktive Nihilismus (Nietzsche) als Denk- und Lebenshaltung erweisen kann, die der Krise der Bedeutungsschwerelosigkeit trotzt: Er überwindet sie nicht, unterbricht sie aber in ihrer unhinterfragten Selbstverständlichkeit. Im aktiven Nihilismus ereignet sich paradoxal das Ringen um die in der Zeit nach dem „Tod Gottes“ radikal gefährdete tiefe Lebendigkeit.

Robert Müller studierte katholische Theologie an der Universität Erfurt und hat am dortigen Theologischen Forschungskolleg bei Prof. Dr. Jürgen Manemann (Forschungsinstitut für Philosophie Hannover) promoviert. In gleichrangiger Ergänzung zur akademischen Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen im Spannungsfeld von Theologie und Philosophie sucht der Autor auch in der künstlerischen Konfrontation nach alternativen Ausdrucks- und Darstellungsmöglichkeiten für diese Fragen.

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Mathias Schickel,
Daniel Zöllner

Evolution - Geist - Gott

Beiträge zu einer christlichen Philosophie

2., durchgesehene und überarbeitete Auflage 2015
ISBN: 978-3-943897-18-0
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 302 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 29,90 Eur (D) mit MWSt.

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Die moderne Naturwissenschaft stellt klassische christliche Positionen infrage. So ist der Schöpfungsglaube aufgrund der jüngeren Erkenntnisse hinsichtlich des Erdalters sowie der Entwicklung des Lebens in die Kritik geraten, und das heutige Menschenbild wird angesichts der Hirn- und Kognitionsforschung in eine zunehmend materialistische Richtung gedrängt.

Die Autoren weisen demgegenüber den christlichen Glauben als eine weiterhin gültige und fruchtbringende Denkposition aus, die auch vor den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht zurückschrecken muss. Vielmehr ergibt das Durchdenken der Ergebnisse der Naturwissenschaften in Verbindung mit wesentlichen christlichen Glaubenssätzen ein schlüssiges Gesamtbild, das eine Perspektive für den Sinn des Daseins eröffnet.

Glaube und Naturwissenschaft treten so in einen gewinnbringenden Dialog. Dabei werden auch vorherrschende metaphysische Interpretationen der wissenschaftlichen Forschung einer Kritik unterzogen.

Die Thesen der Autoren knüpfen an das Denken von Pierre Teilhard de Chardin, Alfred North Whitehead, Jean Gebser, Heinrich Rombach und zeitgenössischer Philosophen wie Thomas Nagel und Godehard Brüntrup an.

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Journal für Religionsphilosophie Nr. 3 (2014)

Themenschwerpunkt: "Ambivalenzen des Heiligen"

Zwischen Natur, Kultur und Religion: der Mensch

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.
ISSN: 2194-2420 (Printversion)
ISBN: 978-3-943897-11-1 (Nr. 3/2014 Printversion)
Preis:

  • Normalpreis (€ 21,40 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie
  • Abonnement (€ 14,98 inkl. MWSt.): Journal für Religionsphilosophie

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Themenschwerpunkt der dritten Ausgabe des Journals für Religionsphilosophie ist die Idee des Heiligen unter dem Aspekt ihrer schroff polarisierenden Wirkung.

Namhafte Forscher und Autoren wie Hermann Deuser, Hans-Joachim Höhn, Magnus Schlette, Hans Rainer Sepp, Edith Düsing und Helmut Heit tragen zum hochaktuellen Diskurs zu den Ambivalenzen des Heiligen mit neuen Texten bei.

Das Journal versammelt so verschiedenste Ansätze der Phänomenologie, Sozialphilosophie, Theologie und Religionswissenschaft und thematisiert Licht- und Schattenseiten von Ideen und Erfahrungen des Heiligen sowie Übergänge zwischen Heilsversprechen und Abgründigkeit.
Dabei wurden bewusst sowohl Texte mit starken Thesen Pro oder Contra als auch ausgleichende Stellungnahmen aufgenommen.

Neben diesen wissenschaftlich gereiften Schwerpunktbeiträgen finden sich freie Essays, literarische Beiträge und Rezensionen aktueller Neuerscheinungen sowie drei zum Schwerpunkthema passende Interviews mit dem renommierten Ägyptologen und Religionswissenschaftler Jan Assmann, dem polnischen Religionsphilosophen Karol Tarnowski und dem preisgekrönten Schriftsteller und Regisseur Patrick Roth.

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Rolf Kühn

Lebensreligion

Unmittelbarkeit des Religiösen als Realitätsbezug

ISBN: 978-3-943897-02-9
Einband: Paperback
Preis: 21,30 Eur (D) mit MWSt.
Seiten/Umfang: 234 S. - 21,0 x 14,8 cm

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Auf radikal phänomenologischer Grundlage wird ein Verständnis des „Religiösen“ entworfen, welches die Unmittelbarkeit des Verhältnisses von Leben/Leib zur Voraussetzung hat.
Insofern sich letzteres als religio vor jeder Zeit und Geschichte erweisen lässt, sind auch alle Realitätszugänge darin eingebettet, und zwar dank einer vorreflexiven Affektivität, welche der Selbstoffenbarung des Absoluten („Gottes“) selbst entspricht.
Auf Basis dieser Lebensreligion kann sich ein „interkultureller“ wie „interreligiöser“ Dialog ergeben, der nicht vorrangig an vermittelnde Interpretationen verwiesen wäre, sondern an die reine Selbstaffektion des Religiösen als „Aufmerksamkeit für das Leben“ in allen Religionen und Traditionen selbst.

Rolf Kühn, geb. 1944, Univ.-Dozent für Philosophie in Wien, Beirut, Nizza, Lissabon, Louvain-la-Neuve und Freiburg i. Br. – Leiter der "Forschungsstelle für neuere französische Religionsphilosophie" sowie des "Forschungskreises Lebensphänomenologie" Freiburg i. Br. (www.lebensphaenomenologie.de). Autor zahlreicher Veröffentlichungen mit den Forschungsschwerpunkten Phänomenologie, psychologische Anthropologie, Kultur- und Religionsphilosophie.

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Memoria und Mimesis

Paul Ricoeur zum 100. Geburtstag

Herausgegeben von Martin Hähnel

ISBN: 978-3-943897-03-6
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 120 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 15,95 Eur (D) mit MWSt.

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Von Aristoteles stammt der Satz: „Nachahmende ahmen handelnde Menschen nach“ (Poetik 1448a). Eine Nachahmung dient dem Zweck, die Erinnerung als Erinnerung zu erkennen und zur Darstellung zu bringen. Der Mensch – zwischen memoria und mimesis stehend – bringt sich dabei auf eine besondere Weise zur Darstellung, indem er – selbst Bilder hervorbringend – sich als Bild erkennt bzw. sich für andere als Bild zu erkennen gibt. Denn indem wir als Menschen uns selbst und die unsichtbaren Quellen, aus denen wir schöpfen, gestaltend nachahmen, verwahren wir uns vor einem gegenseitigen Vergessen und erinnern uns bleibend daran, dass wir Wesen sind, denen es gegeben ist, sich anzuerkennen.

Der im Jahre 2005 verstorbene Philosoph Paul Ricœur, zu dessen Ehren der vorliegende Band entstanden ist, hat sich Zeit seines Lebens mit diesem Thema auseinandergesetzt. Seine Philosophie, die als eine Symphonie der Zwischentöne bezeichnet werden kann, bemüht sich  um die hermeneutische Bewältigung der Dissonanzen von Erinnern und Vergessen, Gabe und Tausch, Imitation und Kreativität, vermittels dessen das Selbst befähigt wird, seine personale Identität zu erlangen und zu bewahren. Die hier in dem Band versammelten Beiträge versuchen dabei die brüchigen Linien einer solchen Identitätssuche nachzuzeichnen, indem zunächst Ricœurs späte Auseinandersetzung mit dem Phänomen des Vergessens in den Fokus gestellt wird. Ferner wird an aktuelle Diskurse zu Gabe und Anerkennung angeknüpft sowie ein frischer Seitenblick auf genuin ästhetische Fragestellungen gewagt. Letzteren hat sich Ricœur immer wieder zugewandt – u. a. in dem hier in deutscher Erstübersetzung vorlie-genden und kommentierten Essay „Der Ort des Kunstwerks in unserer Kultur“. Der französische Philosoph, der angesichts der Bedrohungen durch das Vergessen auf die unnachahmliche Kraft des Zeugnisses setzt, erweist sich dabei sowohl als Experte in Fragen der praktischen Anerkennung als auch als ausgewiesener Kenner des Schönen.

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Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Verzeihung des Unverzeihlichen?

Ausflüge in Landschaften der Schuld und der Vergebung

= 2. Auflage der überarb. u. erg. Neuauflage =
ISBN: 978-3-943897-31-9
Einband: Paperback
Preis: 21,30 Eur (D) mit MWSt.
Seiten/Umfang: 234 S. - 21,0 x 14,8 cm

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Die Moderne hat vielfache Entschuldungen entwickelt: Soziale, psychologische, pathologische; gesellschaftspolitische Schranken engen den Entscheidungsraum und damit die Schuld des Handelnden ein oder verstellen sie sogar gänzlich.
Auch unter naturwissenschaftlichen Vorzeichen wird eine Schuldfähigkeit des Menschen bestritten: Handeln, Fühlen, Denken seien neurobiologisch festgelegt.
Dem stehen jedoch Argumente einer grundsätzlichen Schuldfähigkeit des Menschen gegenüber – sogar bei verminderter Freiheit.
Ist Verminderung von Freiheit vielleicht selbst schon ein Anzeichen von (eigener oder fremder) Schuld?

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, bis Frühjahr 2011 Inhaberin des Lehrstuhls für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden, ist nach ihrer Emeritierung in Dresden Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz/Wienerwald; sie gründete und leitet dort das „Europäische Institut für Philosophie und Religion“ (EUPHRat).

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Jean-Luc Marion

Studien zum Werk

herausgegeben von Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

ISBN: 978-3-943897-00-5
Einband: Paperback
Preis: 26,65 Eur (D) mit MWSt.
Seiten/Umfang: 364 S. - 21,0 x 14,8 cm

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In der französischen Phänomenologie der letzten Jahrzehnte stellt nach Levinas, Ricœur, Derrida und Henry nunmehr Jean-Luc Marion eine auch im deutschsprachigen Raum breit rezipierte Theorie der Gebung/Offenbarung des Phänomens vor, deren Bedeutung für eine innovative, reflexiv verantwortete Lesung von klassischen Themen der Religionsphilosophie stetig im Wachsen ist.
Der vorliegende Sammelband widmet sich dem Werk Marions in seinen zentralen Themen: vom gesättigten Phänomen über den idolisierenden Blick und die Kantrezeption bis zum Sinnereignis, den Reflexionen zum Eros und der Analyse des Bösen.
Die Beiträge gestatten Einblicke in aktuelle Werkrezeptionen und lassen ausdrücklich auch Kritik daran zu Wort kommen.
Zudem werden zwei (bislang nur auf Französisch vorliegende) Arbeiten Marions in deutscher Übersetzung zugänglich gemacht.

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, bis Frühjahr 2011 Inhaberin des Lehrstuhls für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der TU Dresden, ist nach ihrer Emeritierung in Dresden Professorin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Benedikt XVI. im Stift Heiligenkreuz/Wienerwald; sie gründete und leitet dort das „Europäische Institut für Philosophie und Religion“ (EUPHRat).

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Rene Kaufmann

Was ist Ideologie?

Essay über den Homo Ideologicus

ISBN: 978-3-943897-07-4
geheftete Broschur; Seiten/Umfang: 48 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 8,03 Eur (D) mit MWSt.

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Was ist eine Ideologie? Wie verwenden wir diesen Begriff in unserem alltäglichen Sprachgebrauch? Lassen sich wesentliche Charakteristika ideologischer Phänomene bestimmen? Ist mit einem Ende der Ideologien zu rechnen? Ist ein solches Ende überhaupt möglich und wünschbar?
Am Leitfaden dieser Grundfragen bietet der Essay eine historische und systematische Einführung in die Thematik und ihre Debatten. Er will die Leser dabei im besten Sinne des Wortes über Ideologien aufklären: Indem ein differenziertes Begriffsverständnis vorgestellt und damit zugleich an ein kritisches, aktuelles Problembewusstsein herangeführt wird, gestattet die Einführung eine eigenständige, mündige und aufgeklärte Positionierung innerhalb der (ideologischen) Diskurse zur Thematik.

René Kaufmann, Philosoph, freier Autor, Verleger und Dozent; wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistent am Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaft an der Technischen Universität Dresden (2004–2011), Mitherausgeber der Reihe „Religionsphilosophie. Diskurse und Orientierungen“ (Dresden 2009?ff.). Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Religionsphilosophie, Anthropologie, Kulturphilosophie, Sozialphilosophie, Theodizee.

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Henrik Holm

Die Künstlerseele Friedrich Nietzsches

Die Musik, das Leiden am Ganzen und die Sternenmoral

ISBN: 978-3-943897-09-8
Einband: Paperback; Seiten/Umfang: 114 S. - 21,0 x 14,8 cm
Preis: 15,95 Eur (D) mit MWSt.

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Der Essay fragt nach der Bedeutung der Musik für den Philosophen Nietzsche und wirft einen Blick in seine Seele als Künstler: Wie geht diese mit der Welt in der Welt um? Wie findet sie Ausdruck in seinen Werken?
Im Zentrum steht der künstlerische Philosoph Nietzsche: über dessen Verhältnis zur Musik wird ein neuer Blick auf sein Werk eröffnet. Dabei erweisen sich diese Werke als verzweifelte Versuche einer Selbstüberwindung, die seine, ihm bewussten wie unbewussten Seelengeheimnisse verarbeiten.
Nietzsche hatte nicht bloß ein philosophisches Interesse an der Kunst, sondern erlebte ihre Wirklichkeit in ihrer ganzen, teilweise verzehrenden und hohe wie tiefe Stimmungen verleihenden Dramatik. Er war eine leidende, verwundbare und an große Ideale sich klammernde Künstlerseele. Musik war ihr Lebenselement. Seine Selbsterkenntnis verlief durch ein Sich-Wiedererkennen in der Musik. Er litt am Schicksal der Musik wie an einer offenen Wunde. Sein Geist kämpfte oft gegen die Seele, aber selbst seine Schöpfung des freien Geistes musste das Verbluten des Herzens in Kauf nehmen.

Henrik Holm, geb. 1980 in Oslo, Philosoph, Theologe und Autor, Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Rostock. Er wurde an der TU-Dresden (2010) zum Dr. phil. (Philosophie) promoviert. Zuvor absolvierte er das Studium der Theologie und der Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Musik (Klavier, Schlagzeug) an der Universität der Künste Berlin. Veröffentlichungen zu Augustinus, Kant, Nietzsche, Heidegger und Pieper; Schwerpunkte in Forschung und Lehre: Ästhetik, Philosophie der Musik, Religionsphilosophie und Metaphysik.

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Journal für Religionsphilosophie Nr. 2 (2013)

Themenschwerpunkt: "Gabe - Alterität - Anerkennung"

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.
ISSN: 2194-2420 (Printversion)
ISBN: 978-3-943897-05-0 (Nr. 2/2013 Printversion)

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Themenschwerpunkt der zweiten Ausgabe des Journals für Religionsphilosophie ist die interdisziplinär intensiv diskutierte Gabethematik.
Namhafte Autoren wie Marcel Hénaff, Jean Greisch, Burkhard Liebsch, Andreas Hetzel und Frank Adloff tragen zum hochaktuellen Diskurs um Gabe – Alterität – Anerkennung mit neuen Texten bei.

Inhalt von Nr. 2 (2013):

I. Themenschwerpunkt: Gabe - Alterität - Anerkennung

  • Marcel Hénaff, Zeremonielle Gabe, Alterität und Anerkennung
  • Burkhard Liebsch, Zum Dank – oder nicht? Zur „Ökonomie“ der Gabe in intergenerationeller Hinsicht - Ausgehend von J.-L. Marion, L. Hyde und J. Derrida
  • Andreas Hetzel, Figuren des Anfangs. Geben und Anerkennen als Vollzugsformen einer inchoativen Ethik
  • Anna Orlikowski, Der Anspruch der Gabe als ein sprachliches Ereignis
  • Gerhard Wölfle, Opfer als Gabe
  • Frank Adloff, Maussche Gaben – Eine Kooperation sui generis?

II. Essays

  • Enrico Sperfeld, Vom Gegenwert der Anerkennung. Phänomenologie der Gabe im Ethikunterricht
  • Irene Breuer, Die ethische ‚Kraft‘ der Gabe – die Gerechtigkeit – und ihre ‚kairologische‘ Zeitlichkeit
  • Eckardt Lindner, Infinites Leben. Zu einer immanenzphilosophischen Konzeption der Gabe
  • Rene Kaufmann,Philosophieren als Einübung ins Sich-Nehmen-Lassen. Nachdenken über den Tod im Horizont einer Anthropologie der Gabe

III. Tagungsberichte

  • Marcus Held,„Von Gabentausch, Anerkennung, Macht und Versöhnung. Interdisziplinäre Forschungen zum Phänomen der Gabe“, Erfurt 19.–22.8.2013
  • Martin Hähnel,Philosophischer Meisterkurs „Gabe und Gemeinwohl“ mit Jean-Luc Marion, Eichstätt-Ingolstadt 9.–13.9.2013
  • Beatrix Kersten,„Der Herr“ gegen die Heilbringer – Erkundungen entlang der Grenzlinien von Philosophie, Theologie und Politik, Heiligenkreuz 26.–28.4.2013

IV. Buchbesprechungen

  • Martin Krebs,Veronika Hoffmann, Skizzen zu einer Theologie der Gabe (2013)
  • Stefan Hartmann,Zwischen Philosophie und Theologie. Interpretationen zu zentralen fundamentaltheologischen Begriffen (2013)
  • René Raschke,Enrico Sperfeld, Arbeit als Gespräch (2012)
  • René Raschke,Internationale Edith-Stein-Bibliographie 1942–2012 (2012)

IV. Seitenblicke

  • Alexandra Grüttner-Willke, Ist literarisches Schreiben lehrbar? Über das Wesen des Schöpferischen innerhalb literarischer Schaffensprozesse
  • Friedrich Hausen, Ockeghems Missa Prolationum in der Interpretation des Ensemble Musica Nova unter Lucien Kandel
  • René Kaufmann, Albert Camus (1913–1960)

 

Journal für Religionsphilosophie Nr. 1 (2012)

Themenschwerpunkt: "Was ist Religionsphilosophie?"

Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Religionsphilosophie Dresden e.V.
Themenschwerpunkt Nr. 1: "Was ist Religionsphilosophie?".
ISSN: 2194-2420 (Printversion)
ISBN: 978-3-943897-04-3 (Nr. 1/2012 Printversion)

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Inhalt von Nr. 1 (2012):

I. Themenschwerpunkt: Was ist Religionsphilosophie?

  • Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Athen und Jerusalem. Oder: Worüber man nicht schweigen kann, davon muss man sprechen
  • Friedrich Hausen, Aufgaben von Religionsphilosophien im Kontext der Professionalisierung
    Martin Hähnel, Religion und Wissenschaft
  • Stephan Steiner, Notizen zu Hans Blumenberg. Religionsphilosophie zwischen Atheismus und Kritik der Philosophie
  • Sophie Arlet, Wer glaubt, der weiß es nicht besser – oder? Ein Beispiel, wie sich mit Hilfe der Religionsphilosophie mit Jugendlichen über den Glauben philosophieren lässt
  • Maria Dittmar, „Religion bedeutet für mich ... ni so viel.“ Religionsphilosophie im schulischen Kontext des Unterrichtsfaches Ethik

 

II. Essays

  • Friedrich Hausen, Katharsis angesichts des Negativen. Ritualästhetik im Extreme Metal
  • Luigi Castangia, Der Beitrag Dostojewskijs und Guardinis zum Übergang von der Moderne zur Postmoderne
  • Jörg Müller, Das Opfer ohne Gott. Über den Sinn und Nutzen von Gewalt in Girards Das Heilige und die Gewalt mit Blick auf Döblins Berlin Alexanderplatz
  • René Kaufmann, Staunen oder Erschütterung? Zu einem vernachlässigten Ursprung des Philosophierens

 

III. Tagungsberichte

  • René Raschke, Wie Philosophen den Geburtstag einer Heiligen begehen. Kurzberichte zu drei Tagungen der philosophischen Forschung zum 120. Geburtstag Edith Steins aus dem Jahre 2011
  • Martin Hähnel, „The fate of place“ – E.A. Casey. Vortrag und Workshop (31.5.–1.6.2012, Dresden)
  • René Kaufmann, Klassische Texte der Phänomenologie. Werkstattgespräche am EUPHRat

 

IV. Buchbesprechungen

  • Stefan Hartmann, Die Bildung Europas, hg. v. H.-B. Gerl-Falkovitz u.a. (2012)
  • René Kaufmann, Thomas von Aquin, Vom übel /De Malo (2009f.)

 

IV. Seitenblicke

  • Ulrich Fentzloff, „Stundengebet“ und weitere Gedichte
  • Alexandra Grüttner-Wilke, Brot und Wein
  • Gabriele Werner, „Seine Excellenz Rafael von Urbino“. Zum 500. Geburtstag der „Sixtinischen Madonna“ von Raffael
  • René Kaufmann, Blaise Pascal (1623–1662)

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